Hoch- und Tieftemperatur-Feuchteprüfkammern sind zentrale Geräte zur Simulation von Laborumgebungen. Vereisung und Temperaturschwankungen sind häufige Betriebsstörungen, die die Messgenauigkeit und die Lebensdauer der Geräte beeinträchtigen. Im Folgenden finden Sie schnelle und anfängerfreundliche Lösungen (keine professionelle Wartung erforderlich).
I. Zuckerguss
Bei Tests mit niedrigen Temperaturen tritt häufig Vereisung auf, die sich an der Innenwand der Kammer und am Verdampfer bildet. Starke Vereisung verstopft die Luftkanäle und verringert die Kühlleistung.
Kurzanleitung: 1. Test anhalten, auf ca. 25 °C einstellen, Feuchtigkeitsregulierung ausschalten, Tür öffnen, damit der Frost auf natürliche Weise abtaut (Verdampfer nicht abkratzen). 2. Beschädigte Türdichtung prüfen/ersetzen, um Feuchtigkeit zu vermeiden. 3. Abfluss reinigen und Wasser entfernen. 4. Vor Tieftemperaturtests vorkühlen.
II. Übermäßige Temperaturabweichung
Temperaturabweichungen (>±2℃ zwischen tatsächlicher und Solltemperatur) beeinträchtigen die Genauigkeit der Messung, meist aufgrund unsachgemäßer Bedienung oder kleinerer Fehler.
Kurzanleitung: 1. Proben so positionieren, dass die Luftkanäle nicht blockiert werden; für ausreichend Belüftung sorgen. 2. Sensor zurücksetzen; bei anhaltenden Abweichungen Fachleute kontaktieren. 3. Kühlung/Heizung prüfen: Kältemittel nachfüllen oder beschädigte Heizrohre austauschen. 4. Labortemperatur zwischen 5 und 35 °C halten.
Hinweis: Sollten die Störungen weiterhin bestehen, stellen Sie das Gerät ein und wenden Sie sich an einen Fachmann für die Wartung. Regelmäßige Reinigung und Inspektionen reduzieren Störungen.

Veröffentlichungsdatum: 20. April 2026
